2005 wird Jahr der Solidarität

Das Jahr 2005 wird das Jahr der Solidarität sein. Die Regierung von Kap Verde wird die Kapverdische Stiftung für Solidarität gründen, deren Ziel die intensive Unterstützung der am meisten benachteiligten Schichten auf den verschiedensten Gebieten sein wird. Vorrangige Zielgruppen werden Kinder, Frauen und Senioren sein.

Zur Jugendkriminalität

Der Bischof von Mindelo zeigte sich über die hohe Anzahl von jungen Strafgefangenen in den Gefängnissen von Kap Verde beeindruckt. Das sei ein Zeichen der Verarmung der kapverdischen Gesellschaft im Sinne ihrer Werte.
Hier reicht kein Lamentieren, denn es löst nichts. Man muss der Situation ins Angesicht schauen, überlegen, wie man diesen Jugendlichen helfen kann, wie man verhindern kann, dass weitere Jugendliche in die gleiche Situation kommen.

Quelle: Rádio Comercial, Kap Verde, 30. Dezember 2004

Kreolische Sprachen und Kulturen in der Lusophonie

Referent: Prof. Dr. Michael Scotti-Rosin
(Romanisches Seminar, Johannes Gutenberg-Universität Mainz/Mitherausgeber der Zeitschrift „Lusorama – Zeitschrift für Lusitanistik“)

Der Europäisch-Kapverdischer Freundeskreis e. V. lädt Sie sehr herzlich zu dieser Veranstaltung ein.

Termin: Freitag, 25. Februar 2005, Zeit: 20:00 Uhr

Ort: Gymnasium Farmsen, Swebenhöhe 50, 22159 Hamburg-Farmsen

Kap Verde verbleibt vorerst in der Gruppe der unterentwickelten Länder

Die 59. Tagung der Generalversammlung der Vereinten Nationen hat eine Resolution verabschiedet, in welcher die Einstufung Kap Verdes (und der Malediven) in die Gruppe der unterentwickelten Länder vorgeschlagen wird. Diese Einstufung gilt für die kommenden drei Jahre. Danach werden Studien erstellt und Verhandlungen über die Modalitäten des Übergangs in die Gruppe der Länder mittlerer Entwicklung geführt.

Weitere Unterstützung seitens der USA

Kap Verde wird weiterhin Nutznießer des USA-Gesetzes für Wachstum und Möglichkeiten in Afrika (AGOA) sein. Das wurde vom Weißen Haus offiziell erklärt. Gedacht ist das Gesetz als Ermunterung für die betroffenen Staaten, die Investitionen auch in exportorientierte Zweige der Wirtschaft zu lenken, sowie als politische Hilfe für die entsprechenden Regierungen.

Die Liste beinhaltet mehr als 35 Staaten, darunter alle portugiesischsprachigen Staaten Afrikas, denen das Recht eingeräumt wird, bestimmte Produkte ohne Zollgebühren auf dem amerikanischen Markt zu veräußern.