Die Staatskasse erhält 15 Mio. US-Dollar Hilfe für den Staatshaushalt

15 Mio. US-Dollar sind auf das Konto der Staatskasse Kap Verdes eingegangen. Es handelt sich um den ersten Teil einer Überweisung der Weltbank. Es erfolgt eine direkte Unterstützung für den Staatshaushalt, die für die Durchsetzung der Strategie des Wachstums und der Reduzierung der Armut bestimmt ist.

Es existieren Abkommen über die Bereitstellung dieser Mittel bis 2007 und zwar über 67 Mio. US-Dollar mit der Weltbank, über 12 Mio. US-Dollar mit der EU und über 23 Mio. US-Dollar mit den Niederlanden.

Eine Reise nach Kapverden

Im November 2004 hatte ich die Ehre, zusammen mit unserem Bundestagspräsidenten Wolfgang Thierse und den Kollegen Anita Schäfer und Axel Berg, einige Länder Westafrikas zu besuchen. Eine Etappe dieser Delegationsreise waren die Kapverden – ein Inselreich mit demokratischen Strukturen und damit vorbildlich für andere afrikanischen Staaten.

Lura

(Auszüge aus einem Text von José Eduardo Agualusa)

Diese Stimme gehört zu denen, an die ich im Laufe der letzten Jahre am meisten geglaubt habe. Seit ich zum ersten Mal Nha Vida hörte habe ich jedem, der zuhören wollte, gesagt, dass die Zukunft der kapverdischen Musik bereits einen Namen hat: Lura

Unbekanntes Kap Verde

Als reiseverrückter Globetrotter hatte ich schon viele Gebiete der Welt bereist, hatte Geographie studiert und war schon einige Jahre als Lehrer (in Hamburg) tätig, aber die Kapverdischen Inseln habe ich das erste Mal erst bewusst namentlich wahrgenommen, als ich in den 70er Jahren am Ende einer Herbstferienreise durch Westafrika am Flughafen von Dakar auf den Rückflug nach Deutschland wartete: Auf der Abfluganzeigentafel hieß der für mich einzige unbekannte Zielort „Praia“. So wurde mir der Inselstaat „Kapverden“ über den Namen der Hauptstadt als Flugziel erst ein Begriff.

Zusammenarbeit Kap Verdes mit Russland

Der Generaldirektor der Afrika-Abteilung im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten Russlands, Alexander Makarenko, ist zu einem Besuch in Kap Verde eingetroffen. Der Besuch ist Bestandteil der Beziehungen der Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen Praia und Moskau. Ziel des zweitägigen Besuches ist die Herstellung von Kontakten mit den wichtigsten Vertretern der kapverdischen Diplomatie mit dem Ziel der Förderung der Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern.

Cidade Velha, Ziel: Erbe der Menschheit

Ribeira Grande, gegenwärtig Cidade Velha, war im Verlauf von fast 300 Jahren, zwischen 1460 und 1769, die Hauptstadt der Insel Santiago. 1533 erhielt sie den Status einer Stadt. Die Zeit des Wohlstandes währte nur wenig mehr als 100 Jahre.

Beginnend mit dem Ende des XVI. Jahrhunderts wurde die Stadt Ziel gewalttätiger Angriffe von Piraten. Diese Tatsache, sowie das gesundheitsbeeinträchtigende Klima der Region und die beschränkten Kapazitäten des Hafens führten im Jahre 1769 zur Umsiedlung der Stadt nach Praia de Santa Maria, die heutige Stadt Praia.

Zum Vulkanismus in Kap Verde

In der Nähe der Insel Santo Antão wird im Meer ein Vulkan vermutet. Deshalb muss diese Insel hinsichtlich seismischer Aktivitäten unter ständiger Beobachtung bleiben – warnte der kapverdische Geophysiker Bruno Faria während des internationalen Workshops über Vulkanismus, der am Freitag in Santa Maria auf der Insel Sal zu Ende ging. Am 5-tägigen Workshop nahmen 60 Wissenschaftler verschiedenster Fachrichtungen teil. Am 2. April, 10 Jahre nach dem letzten Ausbruch des Vulkans auf Fogo, besuchten die Wissenschaftler den Krater und das umliegende Gebiet.

Zur Wahl des neuen Papstes III

Die kapverdischen Behörden haben die Wahl von Joseph Kardinal Ratzinger zum Papst der katholischen Kirche begrüßt.

In einer Grußbotschaft an seine Heiligkeit, Papst Benedikt (Bento) XVI., übermittelte der Präsident Kap Verdes Wünsche für Gesundheit und ein langes Leben. Im Namen des kapverdischen Volkes brachte er den Wunsch zum Ausdruck, dass dieses Pontifikat der Beförderung der Ideen des Friedens, der gegenseitigen Achtung, der Toleranz, der Solidarität und der Würdigung jeder Persönlichkeit dienen möge.