Zusammenarbeit Kap Verdes mit Russland

Der Generaldirektor der Afrika-Abteilung im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten Russlands, Alexander Makarenko, ist zu einem Besuch in Kap Verde eingetroffen. Der Besuch ist Bestandteil der Beziehungen der Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen Praia und Moskau. Ziel des zweitägigen Besuches ist die Herstellung von Kontakten mit den wichtigsten Vertretern der kapverdischen Diplomatie mit dem Ziel der Förderung der Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern.

Cidade Velha, Ziel: Erbe der Menschheit

Ribeira Grande, gegenwärtig Cidade Velha, war im Verlauf von fast 300 Jahren, zwischen 1460 und 1769, die Hauptstadt der Insel Santiago. 1533 erhielt sie den Status einer Stadt. Die Zeit des Wohlstandes währte nur wenig mehr als 100 Jahre.

Beginnend mit dem Ende des XVI. Jahrhunderts wurde die Stadt Ziel gewalttätiger Angriffe von Piraten. Diese Tatsache, sowie das gesundheitsbeeinträchtigende Klima der Region und die beschränkten Kapazitäten des Hafens führten im Jahre 1769 zur Umsiedlung der Stadt nach Praia de Santa Maria, die heutige Stadt Praia.

Zum Vulkanismus in Kap Verde

In der Nähe der Insel Santo Antão wird im Meer ein Vulkan vermutet. Deshalb muss diese Insel hinsichtlich seismischer Aktivitäten unter ständiger Beobachtung bleiben – warnte der kapverdische Geophysiker Bruno Faria während des internationalen Workshops über Vulkanismus, der am Freitag in Santa Maria auf der Insel Sal zu Ende ging. Am 5-tägigen Workshop nahmen 60 Wissenschaftler verschiedenster Fachrichtungen teil. Am 2. April, 10 Jahre nach dem letzten Ausbruch des Vulkans auf Fogo, besuchten die Wissenschaftler den Krater und das umliegende Gebiet.

Zur Wahl des neuen Papstes III

Die kapverdischen Behörden haben die Wahl von Joseph Kardinal Ratzinger zum Papst der katholischen Kirche begrüßt.

In einer Grußbotschaft an seine Heiligkeit, Papst Benedikt (Bento) XVI., übermittelte der Präsident Kap Verdes Wünsche für Gesundheit und ein langes Leben. Im Namen des kapverdischen Volkes brachte er den Wunsch zum Ausdruck, dass dieses Pontifikat der Beförderung der Ideen des Friedens, der gegenseitigen Achtung, der Toleranz, der Solidarität und der Würdigung jeder Persönlichkeit dienen möge.

Zur Wahl des neuen Papstes II

Ministerpräsident José Maria Neves verlieh seiner Erwartung Ausdruck, dass Afrika weiterhin im Zentrum der Aufmerksamkeit des Vatikans und des neuen Papstes verbleibt, damit der Kontinent im XXI. Jahrhundert die Schlacht der Entwicklung und der Förderung des Menschen gewinnen kann.

„Wir glauben, dass die Probleme der Umwelt, wie sie auch in der Politik des Papstes Johannes Paul II. Geltung hatten, für den Menschen in diesem Jahrtausend von grundlegender Bedeutung sind und deshalb weiterhin eine grundlegende Sorge der katholischen Kirche und des neuen Papstes bleiben müssen.“

Zur Wahl des neuen Papstes

Dank seines Prestiges als Theologe und Bewahrer der Doktrin galt Joseph Ratzinger als einer der aussichtsreichsten Kandidaten für die Nachfolge von Johannes Paul II. Die Wahl erfolgte mittels der bisher umfangreichsten Teilnahme von Kardinälen in der Geschichte des Vatikans: 115 Kardinäle aus 52 Ländern und 5 Kontinenten.

Der Bischof von Santiago, Dom Paulino Évora, erklärte in Praia:

Zum Tod von Johannes Paul II

Der Präsident der Republik Kap Verde erklärte, dass der Tod von Papst Johannes Paul II einen Verlust für die gesamte Menschheit darstelle. Er war eine moralische Autorität größten Formats.

Johannes Paul II habe unauslöschlich die jüngste Geschichte der Menschheit geprägt.

Die Botschaften des Papstes an ihn habe Präsident Pires stets als profund sowie als Quellen der Inspiration für die Förderung des Friedens, der gegenseitigen Achtung, der Toleranz und der Solidarität betrachtet.