Neues Zementwerk in Porto Novo

In Anwesenheit des Premierministers wurde in Porto Novo, Santo Antão, ein neues Zementwerk eröffnet. Das Werk wird ab sofort 15.000 t Zement und ca. 1 Million Dachziegeln jährlich produzieren. Mit dem produzierten Zement können 50 % des gegenwärtigen Bedarfs Kap Verdes abgedeckt werden. Das Werk wird im Verlauf der kommenden fünf Jahre noch erweitert.

(Quelle: Paralelo 14, Kap Verde 24. Juni 2005 – zusammenfassende Übersetzung)

Neues Touristisches Luxusprojekt

Ein neues touristisches Luxusprojekt auf der Insel Santiago nimmt seinen Anfang. Es handelt sich um das Projekt „Sambala Village“.

Das Projekt wird von der Familie Grepne in den kommenden 20 Jahren verwirklicht und hat einen Investitionsumfang von 630 Mio. Euro. Es entsteht auf einem Grundstück von 930 ha. Gebaut werden sollen vier touristische Ferienanlagen, Residenz-Zonen für Wohnhäuser, Wohnblöcke mit Wohnungen, kommerzielle Einrichtungen, Sportstätten und Räume für kulturelle Aktivitäten.

Neue Müllverbrennungsanlage

Ab Dezember 2007 wird Praia über eine Müllverbrennungsanlage verfügen. Die Realisierung dieses Projektes kostet zwischen 25.000 und 30.000 Euro. Die Anlage hat die Perspektive, die diesbezüglichen Bedürfnisse der ganzen Insel Santiago abzudecken. Mit der gewonnenen Energie soll Strom erzeugt werden. Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht der Schutz der Umwelt.

Die Anlage wird mit Hilfe deutscher Unternehmen gebaut.

Das Projekt wird von kapverdischer Seite als außerordentlich wichtig eingeschätzt.

Kap Verde und das Millenium Challange Account

Der Verwaltungsrat der Millenium Challenge Corporation, der die Mittel des Millenium Challenge Account verwaltet, hat am 13. Juni 2005 den Vorschlag der Regierung Kap Verdes zum Anschluß an dieses Programm, das durch Washington geschaffen wurde und dazu bestimmt ist, die Entwicklung einer ausgewählten Gruppe von Staaten zu unterstützen, bestätigt.

Kap Verde wird in den kommenden Jahren über 117, 8 Mio. US-Dollar verfügen können. Die Unterzeichnung des Programms erfolgt am 4. Juli 2005 in Praia. Das Geld wird ab September 2005 fließen.

Kap Verde und die Süd-Süd-Konferenz in Quatar

Vertreter von 132 Staaten, darunter Kap Verde, halten sich in Quartar auf, um Lösungen für die Probleme der armen Staaten zu finden. Die Korruption, sowohl national als auch international, die Zunahme des Waffen- und Drogenhandels, die Ausbeutung der Frauen, die Immigration, AIDS, Malaria und Tuberkulose, die Probleme der Ungleichheit zwischen Männern und Frauen, die häusliche Gewaltanwendung, die Teilnahme von Kindern an bewaffneten Konflikten und die Selbstbestimmung sind einige der Probleme, die die 132 Staaten der G 77 (Anzahl der Gründungsmitglieder - Anm. d. Ü.) mit Sorge erfüllen.

Kap Verde und die Europäische Union

Der kapverdische Minister für Auswärtige Angelegenheiten, Victor Borges, bestätigte erneut in Brüssel den Wunsch Kap Verdes, mit der Europäischen Union eine Partnerschaft
einzugehen. Es geht darum, die gegenwärtige „Logik der Entwicklung“ zu überwinden und „starke politische Allianzen mit der Europäischen Union“ zu entwickeln.

Borges hält sich gegenwärtig zu Besuch beim Europäischen Parlament auf und hat in der Kommission für Entwicklung des Europaparlaments einen Vortrag gehalten. Er wird mit dem Kommissar für Auswärtige Angelegenheiten, Elmar Brok, zusammentreffen.

USA und Großbritannien kündigen Hilfe für Afrika an

Der Präsident der USA und der britische Premierminister werden einen Plan für die finanzielle Unterstützung der afrikanischen Staaten, die vom Hunger betroffen sind, verkünden.

Der Beitrag der USA werde 674 Mio. US-Dollar betragen. Der Beitrag Großbritanniens werde „bedeutend“ sein.

Die Initiative ist die Antwort auf ein Ersuchen der Vereinten Nationen, 4 Mrd. US-Dollar
zusammen zubringen, um die dringendsten Probleme in Afrika zu lösen.

(Quelle: Visão News/USA 07. Juni 2005 – zusammenfassende Übersetzung)

15 neue Sanitätsstationen

15 neue Sanitätsstationen werden in der ersten Augustwoche auf Santo Antão, São Nicolau und Santiago eröffnet werden.

Entsprechend Aussagen des Ministeriums für Gesundheitswesen ist das das Ergebnis der Umwandlung von Basis-Sanitäreinheiten in Sanitätsstationen bzw. der Wiedereröffnung von bisher außer Funktion befindlichen Sanitätsstationen.

Die Eröffnung erfolgt sofort nach Beendigung der Ausbildung der Krankenschwestern, die diese Einheiten übernehmen sollen. 100 von ihnen werden zur Zeit auf Fachschulen in Praia und São Vicente ausgebildet.