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In der Nähe der Insel Santo Antão wird im Meer ein Vulkan vermutet. Deshalb muss diese Insel hinsichtlich seismischer Aktivitäten unter ständiger Beobachtung bleiben – warnte der kapverdische Geophysiker Bruno Faria während des internationalen Workshops über Vulkanismus, der am Freitag in Santa Maria auf der Insel Sal zu Ende ging. Am 5-tägigen Workshop nahmen 60 Wissenschaftler verschiedenster Fachrichtungen teil. Am 2. April, 10 Jahre nach dem letzten Ausbruch des Vulkans auf Fogo, besuchten die Wissenschaftler den Krater und das umliegende Gebiet.
Die kapverdischen Behörden haben die Wahl von Joseph Kardinal Ratzinger zum Papst der katholischen Kirche begrüßt.

In einer Grußbotschaft an seine Heiligkeit, Papst Benedikt (Bento) XVI., übermittelte der Präsident Kap Verdes Wünsche für Gesundheit und ein langes Leben. Im Namen des kapverdischen Volkes brachte er den Wunsch zum Ausdruck, dass dieses Pontifikat der Beförderung der Ideen des Friedens, der gegenseitigen Achtung, der Toleranz, der Solidarität und der Würdigung jeder Persönlichkeit dienen möge.
Ministerpräsident José Maria Neves verlieh seiner Erwartung Ausdruck, dass Afrika weiterhin im Zentrum der Aufmerksamkeit des Vatikans und des neuen Papstes verbleibt, damit der Kontinent im XXI. Jahrhundert die Schlacht der Entwicklung und der Förderung des Menschen gewinnen kann.

„Wir glauben, dass die Probleme der Umwelt, wie sie auch in der Politik des Papstes Johannes Paul II. Geltung hatten, für den Menschen in diesem Jahrtausend von grundlegender Bedeutung sind und deshalb weiterhin eine grundlegende Sorge der katholischen Kirche und des neuen Papstes bleiben müssen.“
Dank seines Prestiges als Theologe und Bewahrer der Doktrin galt Joseph Ratzinger als einer der aussichtsreichsten Kandidaten für die Nachfolge von Johannes Paul II. Die Wahl erfolgte mittels der bisher umfangreichsten Teilnahme von Kardinälen in der Geschichte des Vatikans: 115 Kardinäle aus 52 Ländern und 5 Kontinenten.

Der Bischof von Santiago, Dom Paulino Évora, erklärte in Praia:
Der Präsident der Republik Kap Verde erklärte, dass der Tod von Papst Johannes Paul II einen Verlust für die gesamte Menschheit darstelle. Er war eine moralische Autorität größten Formats.

Johannes Paul II habe unauslöschlich die jüngste Geschichte der Menschheit geprägt.

Die Botschaften des Papstes an ihn habe Präsident Pires stets als profund sowie als Quellen der Inspiration für die Förderung des Friedens, der gegenseitigen Achtung, der Toleranz und der Solidarität betrachtet.
Kap Verde verfügte im September 2004 laut einer Mitteilung des Nationalen Instituts für Statistik über 108 touristische Einrichtungen, was einer Zunahme um 3 % gegenüber 2003 gleichkommt.

Diese Einrichtungen haben insgesamt 3.150 Zimmer mit 5.804 Betten.

Die Residenzen und Pensionen stellen die Mehrheit der touristischen Einrichtungen dar (31 -32 %), während die Hotels nur 25 Prozent ausmachen.
Eine Einheit Marineinfanteristen der USA begann am 11. April die Ausbildung von 29 kapverdischen Militärs, die ihrerseits beauftragt sind, die Schnelle Eingreiftruppe Kap Verdes auszubilden.

Es ist der erste von drei Lehrgängen, die alle noch in diesem Jahr stattfinden sollen.

Diese Ausbildungslehrgänge sind Bestandteil der militärischen Zusammenarbeit zwischen den USA und Kap Verde zum gegenseitigen Nutzen und zur Stärkung der internationalen Sicherheit.

Quelle: Visao News, USA 11. April 2005 – zusammenfassende Übersetzung
Pedro Pires versicherte nach einem Treffen mit Jorge Sampaio, dass er an einer besonderen Partnerschaft Kap Verdes mit der Europäischen Union arbeitet, die es ermöglicht, die Entwicklung des Landes zu finanzieren. Bis dahin werde jedoch noch viel Wasser unter der Brücke durchfliessen.

In Lissabon traf Pedro Pires ebenfalls mit dem Ministerpräsidenten sowie dem Außenminister Portugals zusammen. Es wurden Fragen der Beziehungen zwischen beiden Staaten und neue Formen der Zusammenarbeit beraten.
Die wirtschaftliche Situation Kap Verdes und die militärische Zusammenarbeit mit den USA und der NATO waren Themen der Analysen von Pedro Pires mit amerikanischen Partnern.

Mit dem Stellvertretenden Staatssekretär Robert Zoelick besprach er die Hilfe der USA im Rahmen des „Millenium Challenge Account“. Sie berieten ebenfalls über die Folgen des Übergangs Kap Verdes vom Status eines unterentwickelten Landes zu einem Land mittlerer Entwicklung, was zu einer Reduzierung der internationalen Hilfe für Kap Verde führen könnte.